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Aufgaben gerecht verteilen im Team: Methoden die wirklich funktionieren

"Warum immer ich?" - dieser Satz ist das deutlichste Zeichen dafür, dass die Aufgabenverteilung im Team nicht funktioniert. Faire Aufgabenverteilung ist eine der größten Herausforderungen in Teams. In diesem Artikel zeigen wir Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben.

Das Problem: Warum klassische Aufgabenverteilung scheitert

Die meisten Teams verteilen Aufgaben nach einem dieser Muster:

Alle diese Methoden haben eins gemeinsam: Sie sind nicht transparent, nicht objektiv und demotivierend für die, die sich benachteiligt fühlen.

Die Lösung: Auftragsbörse mit Punktesystem

Die wirksamste Methode ist eine Auftragsbörse mit Punktebewertung. Das Prinzip ist einfach:

  1. Alle anstehenden Aufgaben werden mit Punkten bewertet (nach Komplexität, Dringlichkeit, Schwierigkeit, Zeitaufwand)
  2. Aufgaben werden in einer Börse für alle sichtbar eingestellt
  3. Mitarbeiter wählen selbst, welche Aufgaben sie übernehmen
  4. Jede erledigte Aufgabe erhöht das Punktekonto des Mitarbeiters

Der Effekt: unbeliebte Aufgaben werden mit mehr Punkten bewertet und plötzlich selbst übernommen. Beliebte Aufgaben verteilen sich fair. Niemand muss drängen - der Anreiz kommt von selbst.

Im Vergleich: Klassisch vs. Börsensystem

KriteriumKlassische ZuteilungBörsensystem
TransparenzGering - Disponent entscheidetHoch - alle sehen alle Aufgaben
FairnessOft subjektiv empfundenObjektiv durch Punkte
Motivation"Ich muss""Ich will"
Aufwand für LeitungHoch - ständige ZuteilungGering - System regelt selbst
ProduktivitätBasis+20% im Pilotprojekt

Praxisbeispiel: Pilotprojekt im Dienstleistungssektor

In einem Pilotprojekt 2006 bei einem deutschen Konzern wurde die Auftragsbörse mit Punktesystem eingeführt. Die Ergebnisse:

Das Konzept wurde bereits 1992 mit dem Service-Management-Preis (KVD e.V.) ausgezeichnet - gewählt von 200 Service-Leitern.

Häufige Fragen zur Aufgabenverteilung

Wie verteilt man Aufgaben fair im Team?

Faire Aufgabenverteilung braucht drei Dinge: Transparenz (jeder sieht was zu tun ist), Objektivität (Punkte statt subjektive Einschätzung) und Selbstbestimmung (Mitarbeiter wählen selbst). Ein Börsensystem mit Punkten erfüllt alle drei Kriterien.

Welche Software hilft bei der Aufgabenverteilung?

GoodPoints ist speziell für faire, selbstgesteuerte Aufgabenverteilung entwickelt. Aufgaben werden mit Punkten bewertet und in einer Börse zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter wählen selbst. Kostenfrei für bis zu 5 Personen.

Was tun wenn sich keiner für Aufgaben meldet?

In einem Punktesystem passiert das fast nicht. Wenn Aufgaben nicht angenommen werden, sind sie mit zu wenig Punkten bewertet. Erhöht man die Punktzahl (weil die Aufgabe unangenehm oder dringend ist), wird sie automatisch attraktiver. Das System reguliert sich selbst.

Funktioniert das auch für kleine Teams?

Ja. Schon ab 3-4 Mitarbeitern lohnt sich eine strukturierte Aufgabenverteilung. Gerade kleine Teams verschwenden viel Zeit mit "Wer macht was?"-Diskussionen.

Weitere Themen: Mitarbeiter motivieren | Punktesystem für Mitarbeiter | Selbstorganisation im Team | Verein organisieren

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