Software für selbstgesteuerte Teams
"Warum immer ich?" - dieser Satz ist das deutlichste Zeichen dafür, dass die Aufgabenverteilung im Team nicht funktioniert. Faire Aufgabenverteilung ist eine der größten Herausforderungen in Teams. In diesem Artikel zeigen wir Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben.
Die meisten Teams verteilen Aufgaben nach einem dieser Muster:
Alle diese Methoden haben eins gemeinsam: Sie sind nicht transparent, nicht objektiv und demotivierend für die, die sich benachteiligt fühlen.
Die wirksamste Methode ist eine Auftragsbörse mit Punktebewertung. Das Prinzip ist einfach:
Der Effekt: unbeliebte Aufgaben werden mit mehr Punkten bewertet und plötzlich selbst übernommen. Beliebte Aufgaben verteilen sich fair. Niemand muss drängen - der Anreiz kommt von selbst.
| Kriterium | Klassische Zuteilung | Börsensystem |
|---|---|---|
| Transparenz | Gering - Disponent entscheidet | Hoch - alle sehen alle Aufgaben |
| Fairness | Oft subjektiv empfunden | Objektiv durch Punkte |
| Motivation | "Ich muss" | "Ich will" |
| Aufwand für Leitung | Hoch - ständige Zuteilung | Gering - System regelt selbst |
| Produktivität | Basis | +20% im Pilotprojekt |
In einem Pilotprojekt 2006 bei einem deutschen Konzern wurde die Auftragsbörse mit Punktesystem eingeführt. Die Ergebnisse:
Das Konzept wurde bereits 1992 mit dem Service-Management-Preis (KVD e.V.) ausgezeichnet - gewählt von 200 Service-Leitern.
Faire Aufgabenverteilung braucht drei Dinge: Transparenz (jeder sieht was zu tun ist), Objektivität (Punkte statt subjektive Einschätzung) und Selbstbestimmung (Mitarbeiter wählen selbst). Ein Börsensystem mit Punkten erfüllt alle drei Kriterien.
GoodPoints ist speziell für faire, selbstgesteuerte Aufgabenverteilung entwickelt. Aufgaben werden mit Punkten bewertet und in einer Börse zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter wählen selbst. Kostenfrei für bis zu 5 Personen.
In einem Punktesystem passiert das fast nicht. Wenn Aufgaben nicht angenommen werden, sind sie mit zu wenig Punkten bewertet. Erhöht man die Punktzahl (weil die Aufgabe unangenehm oder dringend ist), wird sie automatisch attraktiver. Das System reguliert sich selbst.
Ja. Schon ab 3-4 Mitarbeitern lohnt sich eine strukturierte Aufgabenverteilung. Gerade kleine Teams verschwenden viel Zeit mit "Wer macht was?"-Diskussionen.
Weitere Themen: Mitarbeiter motivieren | Punktesystem für Mitarbeiter | Selbstorganisation im Team | Verein organisieren