Software für selbstgesteuerte Teams
Selbstorganisierte Teams sind nicht unorganisiert. Sie sind anders organisiert - von innen statt von außen. Das Ergebnis: höhere Motivation, mehr Produktivität, weniger Führungsaufwand.
Die Idee ist simpel: Mitarbeiter sehen alle anstehenden Aufgaben, wählen selbst welche sie übernehmen, und werden dafür mit Punkten belohnt. Kein Disponent der zuweilt. Kein Chef der kontrolliert. Das System regelt sich selbst.
Der Clou: Unbeliebte Aufgaben bekommen höhere Punktwerte und werden plötzlich freiwillig gemacht. Das System reguliert sich selbst - ohne dass jemand Druck ausüben muss.
Klassische Aufgabenverteilung funktioniert so: Ein Disponent entscheidet wer was macht. Das führt zu "Warum gerade ich?", Unzufriedenheit und geringerer Motivation.
Selbstorganisation dreht das um: Aus "Ich muss" wird "Ich will". Wer selbst entscheidet, identifiziert sich stärker mit der Aufgabe. Die Qualität steigt, die Eigenverantwortung wächst.
In einem Pilotprojekt 2006 führte das zu 20% Produktivitätssteigerung - im ersten Monat, ohne weitere Optimierung.
In einem selbstorganisierten Team ändert sich die Führungsrolle. Statt Aufgaben zuzuteilen:
Für bis zu 5 Mitwirkende kostenlos.
Weitere Themen: Mitarbeiter motivieren | Aufgaben verteilen | Innovation im Unternehmen | Verein organisieren
Was passiert wenn niemand eine Aufgabe übernimmt? Dann ist der Punktwert zu niedrig. Erhöht man ihn, wird die Aufgabe attraktiv. Das System reguliert sich selbst.
Braucht Selbstorganisation nicht trotzdem einen Chef? Ja - aber einen der loslässt statt einen der kontrolliert. Die Führungskraft definiert Rahmen und Prioritäten, die Ausführung übernimmt das Team.
Funktioniert das auch bei neuen Mitarbeitern? Ja. Neue übernehmen zunächst einfachere Aufgaben mit weniger Punkten. Mit wachsender Erfahrung wählen sie komplexere - und sammeln mehr Punkte.